Tierkommunikation
Mit Tieren reden
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"Tiere sind uns gleichgestellte Wesen, nur mit einer anderen Körperform. Sie haben geistige tugenden wie Ehrlichkeit, Vertrauen, Liebe, Mitgefühl, Geduld,Demut, Freude, Selbstlosigkeit und sogar Weisheit. Wenn wir den Tieren mit dem nötigen Respekt begegnen, werden wir ihre Tugenden erfahren." (Franz von Assisi, 1181 - 1226)

Tierkommunikation – Faszination und Hilfe!

Volle Konzentration. Wir sitzen uns paarweise gegenüber und ich blicke in das Gesicht einer blonden Frau namens Birgit. Ich soll senden, Birgit empfangen. Ein Stück Obst sollen wir uns vorstellen... Wir schließen die Augen. Ich denke an eine Zitrone, spüre die Form, Oberfläche der Schale, rieche das Aroma und schmecke die Säure. Und jetzt abschicken... Meine Augenlider vibrieren, ich strenge mich so an, dass mein Kopf richtig schmerzt. „Zitrone, abschicken, Konzentration“, alles sind meine Gedanken und ich sage „Jetzt“ zu Birgit und spüre, wie mein Kopf mit einer ruckartigen Bewegung nach vorn nickt, ganz so, als würde ich ihr das Wort zuwerfen. Augen auf. Wir lachen uns an, sind beide gespannt und dann kommt von ihr „Banane“. „Wenigstens die gleiche Farbe wie eine Zitrone“ sage ich enttäuscht, aber wir beide müssen lachen.
Ich sitze in einem Seminar für Tierkommunikation bei Doris. Eigentlich habe ich ein wenig Angst, ob es mir gelingt mich abzugrenzen, wenn es funktionieren sollte? Das ist was ganz Neues, bin total skeptisch, aber auch neugierig.
6 Männer und Frauen haben sich bei Doris angemeldet. Und alle sehen eigentlich ganz normal aus. Und so verbringen wir den ganzen Tag damit uns gegenseitig Farbe, Tiere, Bäume, Blumen zu schicken. Die Erfolgsbilanz am ersten Tag ist gering. Trotzdem Doris immer wieder  versucht uns entspannen zu lassen, setzen wir uns alle unter starken Druck.
Am Spätnachmittag bin ich platt. Zuhause sehe ich in das Gesicht meiner Hündin. „Kannst du mich hören, Lisa?“ Lisa schaut mich mich mit ihren ruhigen, treuen Augen liebevoll an und stupst mit ihrer Nase an mein Bein. Meine Gedanken suche die Veränderung zu gestern...

2. Tag, heute wird es ernst. Wir fahren zu  fünf Pferden, die wir befragen sollen. Jede und jeder erhält ein Blatt mit Fragen. Ich soll mit Benji sprechen. Er ist gerade ein Jahr alt und der Jüngste in der Herde. Ich stelle mich vor ihn und starre auf die Stelle  zwischen Augen und Stirn. "Hallo Benji, darf ich mit dir reden?"  Keine Reaktion! Ich wiederhole "Hallo Benji, können wir reden?" Er dreht gelangweilt seinen Kopf. Und dann auf einmal... Es ist als wären fremde Gedanken in meinem Kopf. "Knatsch, knatsch, alle sind  wieder so böse zu mir!" und kaum war der Gedanke da, sehe ich, wie der größere Haflinger Benji in den Hintern beisst. Und dann gehts auf einmal ganz einfach. Benji ist ein wenig maulfaul, aber nach ein  paar Minuten kann ich hinter alle Fragen Antworten schreiben. Und jetzt schnell zu Benji´s Besitzerin. Hochspannung, als sie die  Antworten liest. Und dann die Bestätigung, dass Benji sich gerne beschwert, dass er der Rangniederste in der Herde ist, deshalb schon mal geärgert wird und dass der Haflinger eigentlich sein  großer Freund ist. Ich bin platt - es geht also wirklich.
Wieder bei Doris versuchen wir uns an Fotos. Ich soll ein Pony fragen, ob es mit seinem neuen Stallgenossen einverstanden ist. Ich empfange keine große Zustimmung und einen Hinweis darauf, dass Schutz fehlt. Die Erklärung erhalte ich dann von der Besitzerin. Das Pony stand viele Jahre mit einem Großpferd zusammen und die beiden waren so vertraut miteinander, dass das Pony sich immer unter den Bauch des Großpferdes stellte. Inzwischen stand ein Kleinpferd bei dem Pony, nur wenige cm  größer. Kein Wunder also, dass der Schutz fehlte, denn Unterstellen war dort nicht möglich.
So übten wir den Nachmittag und am Abend war ich voller Faszination ob der neuen Eindrücke und Möglichkeiten. Als ich wieder zu Hause in Lisa`s Hundegesicht sah, hörte ich vorwurfsvoll "Du warst schon wieder den ganzen Tag weg."

Ich hatte in den letzten Monaten erstaunliche Gespräche. War es das Pferd was sich nicht bürsten lies, weil es kitzelig war oder der Hund der ängstlich an der Seite seines Frauchens klebte. Er nahm Geräusche durch eine Erkrankung der Ohren erschreckend laut wahr. Kein Wunder, dass er Angst hatte. Oder mein Lieblingspferd, das ehrlich signalisiert "Bring Äpfel und Möhren mit."

Die Gespräche sind einfach toll, helfen Sachverhalte zu klären, helfen bei Missverständnissen und oder können dem Tierarzt Hinweise geben, wenn er nicht mehr weiter weiß...


Sofern Sie bei Ihrem Tier ein Problem haben, biete ich Ihnen meine Unterstützung an. Durch den ständigen Austausch mit anderen in Tierkommunikation erfahren Freunden und Freundinnen, habe ich auch die Möglichkeit mich jederzeit auszutauschen.